Durch die Adria
Mittwoch, den 11. August 2010 um 12:22 Uhr

Die Überfahrt von Brindisi nach Kroatien erweist sich als nervenaufreibend und ist von Taktik geprägt. Wir wollen die zunächst leichten Winde nützen, um uns unter Stützsegel soweit als möglich mit direktem Kurs dem Wunschziel Lastovo anzunähern. Bei aufkommendem Nordwestwind sollten dann entweder Vieste, in Italien, oder besser Dubrovnik, im Süden Kroatiens, als Anleger möglich sein. Schließlich erkämpfen wir uns aber doch die kroatische Insel Lastovo ohne nennenswerte zusätzliche Seemeilen und sind erstaunt, wie viel uns diese Adria-Überquerung abverlangt hat - möglicherweise hat aber auch nach drei Jahren auf See, mit der Heimatmarina vor Augen, unsere Leidensbereitschaft ein wenig nachgelassen.

 
Die Straße von Otranto und südliche Adria
Dienstag, den 13. Juli 2010 um 12:20 Uhr

Nachdem der Pier Yachten offensichtlich nicht mehr zur Verfügung steht, ankern wir im erstaunlich klaren Wasser des Hafens und genießen den Aufenthalt in der malerischen Stadt Otranto, die wir schon während unseres ersten Aufenthaltes 2003 schätzen gelernt haben. Für Evi ist der Genuss ein wenig eingeschränkt und sie sieht schwere Zeiten auf sich zukommen. Seit dem 11.Juni läuft die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, und somit hält Wolfgang abends gewöhnlich Ausschau nach gemütlichen Lokalen mit Großbildschirmen und erschwinglichen Bierpreisen - eine rare Kombination.

 
OCEAN7 - Artikel
Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 12:17 Uhr

Am 14.Juni 2010 kreuzte SLEIPNIR2 vor Otranto die alte Kurslinie und hat somit nach 2 Jahren, 10 Monaten, 19 Tagen und 28.285 Seemeilen die Welt umsegelt. Jetzt segeln die Wiener Evi Strahser und Wolfgang Wirtl ihren Katamaran durch die kroatischen Inseln in den Heimathafen Stella in Italien.

http://www.ocean7.at/news,id1050,sleipnir2_kreis_geschlossen.html

 
Vom Golf von Korinth ins Ionische Meer
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 12:14 Uhr

Der kleine Hafen von Korinth bietet Yachten wenig Platz, aber wir haben Glück und gehen längsseits an einen Pier, der offensichtlich Treffpunkt der Fischer und pensionierten Männer ist. Mit Dimitri freunden wir uns schnell an, letztlich dürfte aber Evi der eigentliche Grund für seine stundenlangen Besuche auf „Sleipnir2“ sein. Auf Wolfgangs Bemerkung, dass es im Mittelmeer kaum mehr Fische gibt, lächelt er gnädig: „Du weißt eben nicht, wie du sie fängst. Zeig mir eure Köder.“

 
In der Ägäis
Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 12:12 Uhr

Die Taktik, Symi durch eine Nachtfahrt zu erreichen, geht nicht auf. Es sind weniger die 15 Knoten Wind gegenan, als vielmehr eine - vermutlich strömungsbedingte - kurze, steile Welle, die zu einer Planänderung zwingt und uns Kurs auf Rhodos nehmen lässt. Um 02.30 ankern wir im östlichen Hafenbecken der Inselhauptstadt, wo die Beleuchtung am Pier wenig Orientierungshilfe in dieser Neumondnacht bietet - trotzdem eine leichte Nachtansteuerung.

 
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