Herbstferien 2006

Nach Einbau von vier 108 Ah Vetusbatterien bringen die Anzeigen  des Batteriewächters Wolfgang zur Verzweiflung: keine Anschlussvariante, die nicht erfolglos ausprobiert wird – also heißt es einen Schaltplan zeichnen und berufene Köpf mit dem Problem in Wien quälen.

Am Tag nach Hartis Heimreise wird erstmals unser Mast gelegt. Mastsprossen werden angebracht, eine neue UKW Antenne und der Windmesser am Top installiert und abschließend wird ein kompletter Riggcheck durchgeführt. Organisierte Servicearbeit oder nicht, ein Schiff ohne Mast ist ohne Zweifel ein trauriger Anblick – wir hoffen, dass er uns in weiterer Folge erspart bleibt.

Mitte der Woche sorgt eine Boralage für ca.1 Grad Raumtemperatur im Schiff – plus wohlgemerkt. Zusätzlich ist „Sleipnir2“ mit einer Eisschicht überzogen. Der Eiskasten wird abgeschaltet und der Körperwärmehaushalt lässt Arbeitspausen kaum mehr zu.

Gott sei Dank wird jetzt jeder Arbeitstag durch Einladungen verschiedener Freunde und Seglerkollegen abgerundet. So kann das seelische Gleichgewicht durch allgemeines Beklagen der Arbeitsbedingungen mit Unterstützung eines Glases Rotweins aufrechterhalten werden.

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