Bye bye

Handys, Festnetz und Internetzugang sind gekündigt – manche Bestätigung lässt auf sich warten – der Verkauf der Autos ist abgeschlossen und innerhalb eines Wochenendes wird, mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden, der größte Teil der Wohnung ausgeräumt und – einer Ameisenstraße gleich – in das nahegelegene Elternhaus von Wolfgang verfrachtet.

Mit den Banken und Versicherungen sind alle Formalitäten geklärt – ob`s funktionieren wird? Wir werden in dem einen oder anderen Weblog darüber berichten.

Die wichtigsten Instruktionen für E-Mails über Kurzwelle holen wir uns von Herbert in Ebreichsdorf, kommen am Weg dorthin in ein mächtiges Gewitter mit Sturm und Hagel und sind froh, nicht an Bord zu sein.

Die letzten Kleinteile, Seehandbücher und Werkzeuge werden besorgt, Ordner und Listen angelegt: Listen über Listen, die länger und länger werden.

Jede Woche gibt es längere und kürzere Treffen mit Freunden, von denen wir uns verabschieden – manchmal ist das gar nicht so leicht…Ob wir uns schon freuen, ob wir „Stundenfresser“ anlegen, werden wir gefragt. Keineswegs. Die Anspannung steigt langsam an, aber der dichte Terminplan, die vielen Aufgaben, die noch zu erledigen sind, lassen keine Zeit zum Nachdenken. Die unmittelbare Zeit vor dem Ausstieg ist völlig unromantisch – nur Arbeit – aber Jammern gilt in unserer Situation natürlich nicht.

Zuletzt fallen auch noch Evis Haare der Frisörschere zum Opfer, um die Haarpflege an Bord einfacher zu gestalten.

Wir freuen uns, wenn Harti am 29. Juni vor der Tür steht und uns abholt!

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