Azoren bis Gibraltar : Mai – Juni 2003

Für die Textilien der maritimen Modelinie des allseits bekannten „Café Sport“ scheint jede noch so strapazierte Bordkassa noch Reserven zu besitzen. Auch unsere.

Dem Brauchtum der Segler folgend verewigen auch wir uns mit einem Bild an der berühmten Hafenmauer. Als Kunstwerk ist es auch bei größter Toleranz nicht zu bewerten, dafür ist es in kräftigem Rot – Weiß – Rot gehalten.

Anfang Juni trennen wir uns von lieb gewonnenen Freunden und brechen Richtung Festland Europa auf. Auf dieser 9-tägigen Fahrt kommen wir nur schwer in den Rhythmus des Bordalltages und ein Sturm, dem wir nicht ausweichen können, zehrt schnell an unseren Kräften. Die Übermüdung beeinträchtigt die Sicherheit an Bord, und Evi entscheidet Lagos anzulaufen und nicht – wie geplant – nach Gibraltar durchzusegeln.

Unvergessen bleibt der Geruch von Nadelholzwäldern bei der Anfahrt zum Capo de Sao Vicente.

In der modernen Marina von Lagos wird „Sleipnir2“ gründlich gelüftet und zwei Tage später laufen wir mit angekündigten 15 – 20 Knoten Westwind wieder aus. Ein Segeltörn wie aus dem Bilderbuch bringt uns schnell nach Gibraltar, wobei wir diesmal – eher zufällig – die Strömung sehr günstig erwischen.

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