Atlantiküberquerung (Passatroute): November 2002

In den Passagen mit leichterem Wind führen wir den Spinnaker, die meiste Zeit fahren wir aber eine asymmetrische Passatbesegelung mit einem kleineren, flachgeschnittenen Segel auf der Luvseite. Tägliches Arbeiten mit dem Sextanten führt allmählich zu einer annehmbaren Genauigkeit der Positionsbestimmung.

Körperpflege, das Backen von Brot und Kuchen, gelegentliche Fänge an der Schleppangel, sowie Evis Abhören der Wetterprognose von Radio France International bestimmen das Tagesritual.

Nachtwachen sind ein ständig wiederkehrendes Thema unter Langstreckenseglern – auf „Sleipnir2“ muss jedes Crewmitglied nur ein Mal pro Nacht für 3 Stunden Wache halten, was zu wenig Ermüdungserscheinungen bei uns allen führt.

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